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OHNE NACH¬≠ZU¬≠DEN¬≠KEN SAG¬≠TE ICH ‚ÄúNEIN‚ÄĚ

Elisabeth Ritzerfeld*, 70 Jahre, Kinderkrankenschwester i. R., 4 Kinder, 7 Enkelkinder

Ich erin¬≠ne¬≠re mich an eine Dienst¬≠be¬≠spre¬≠chung im Kran¬≠ken¬≠haus. Ich hat¬≠te am n√§chs¬≠ten Wochen¬≠en¬≠de dienst¬≠frei und mit der Fami¬≠lie etwas geplant. Dann kam der Pfle¬≠ge¬≠dienst¬≠lei¬≠ter, ein gro¬≠√üer und st√§m¬≠mi¬≠ger Mann, der dar¬≠an gew√∂hnt war, dass alle spran¬≠gen, wenn er es ver¬≠lang¬≠te. Er frag¬≠te in die Run¬≠de, wer am Wochen¬≠en¬≠de ein¬≠sprin¬≠gen k√∂nn¬≠te, weil Kol¬≠le¬≠gen krank gewor¬≠den sei¬≠en und schau¬≠te mich dabei nach¬≠dr√ľck¬≠lich an.
Ohne nach¬≠zu¬≠den¬≠ken und kein biss¬≠chen diplo¬≠ma¬≠tisch sag¬≠te ich ‚ÄěNein!‚Äú. Der Pfle¬≠ge¬≠dienst¬≠lei¬≠ter guck¬≠te ver¬≠dutzt, sag¬≠te aber nichts mehr dazu. Ich muss das so ent¬≠schie¬≠den und klar gesagt haben, dass er mein ‚ÄěNein‚Äú ohne Nach¬≠zu¬≠ha¬≠ken akzep¬≠tiert hat.

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