GRENZEN Setzen

SELBST­VER­ANT­WOR­TUNG ALS AUSBILDUNGSZIEL

Annette Engehausen, Bayerischer Rundfunk, Leiterin Referat Ausbildung

Die gro¬≠√üe Mehr¬≠zahl unse¬≠rer Aus¬≠zu¬≠bil¬≠den¬≠den durch¬≠l√§uft ihre Aus¬≠bil¬≠dung erfolg¬≠reich und mit viel Freu¬≠de. Aber nat√ľr¬≠lich gibt es auch schwie¬≠ri¬≠ge Situa¬≠tio¬≠nen. Alle psy¬≠chi¬≠schen Auf¬≠f√§l¬≠lig¬≠kei¬≠ten, die die Gesell¬≠schaft zeigt, sind auch schon unter unse¬≠ren Aus¬≠zu¬≠bil¬≠den¬≠den auf¬≠ge¬≠taucht: Sucht¬≠ver¬≠hal¬≠ten, Ess¬≠st√∂¬≠run¬≠gen, Depres¬≠sio¬≠nen, bis hin zum Sui¬≠zid¬≠ver¬≠such‚Ķ Die Betreu¬≠ung die¬≠ser Aus¬≠zu¬≠bil¬≠den¬≠den ist f√ľr unse¬≠re Aus¬≠bil¬≠der oft eine Grat¬≠wan¬≠de¬≠rung. F√ľr was sind sie [‚Ķ]

NUR DIA¬≠LEKT GEHT NICHT

Volker Schröder*, 44 Jahre, Abteilungsleiter, 3 Kinder

Einer unse¬≠rer jun¬≠gen Mit¬≠ar¬≠bei¬≠ter hat in einem Gespr√§ch mit mir Inter¬≠es¬≠se ge√§u¬≠√üert, zuk√ľnf¬≠tig F√ľh¬≠rungs¬≠auf¬≠ga¬≠ben √ľber¬≠neh¬≠men zu wol¬≠len. Ich habe ihn dar¬≠auf hin¬≠ge¬≠wie¬≠sen, dass er daf√ľr an sei¬≠ner Spra¬≠che arbei¬≠ten muss. Er sprach mit star¬≠kem baye¬≠ri¬≠schem Dia¬≠lekt. Wenn er etwas sag¬≠te, muss¬≠ten mei¬≠ne Kol¬≠le¬≠gen und ich oft nach¬≠fra¬≠gen, weil wir es ein¬≠fach nicht ver¬≠stan¬≠den haben. Ich habe [‚Ķ]