GRENZEN Austesten

MEIN MANN HAT ANGST VOR MEI¬≠NER VER√ĄNDERUNG

Verena Rottmann*, 49 Jahre, Betriebswirtin

Ich habe das Gef√ľhl gera¬≠de auf¬≠zu¬≠bl√ľ¬≠hen. Mein j√ľngs¬≠ter Sohn ist jetzt 14 Jah¬≠re alt und f√§ngt ganz lang¬≠sam an eige¬≠ne Wege zu gehen. Nat√ľr¬≠lich bin ich dar¬≠√ľber manch¬≠mal trau¬≠rig, denn wir hat¬≠ten eine inten¬≠si¬≠ve gemein¬≠sa¬≠me Zeit in den letz¬≠ten Jah¬≠ren. Ande¬≠rer¬≠seits mer¬≠ke ich auch, wie sehr mir die neu¬≠en Frei¬≠r√§u¬≠me gut¬≠tun. Ich ver¬≠sp√ľ¬≠re eine unglaubliche [‚Ķ]

ANLEI­TUNG ZUM AUSTESTEN

Stefanie Marek, 41 Jahre, Schreib- und Kommunikationsberaterin

Die eige¬≠ne Mei¬≠nung zu ver¬≠tre¬≠ten, ist oft gar nicht so ein¬≠fach. Der Satz ‚ÄěDas will ich so nicht haben.‚Äú ist daf√ľr ein wun¬≠der¬≠ba¬≠res Mit¬≠tel. War¬≠um die¬≠ser Satz aus sprach¬≠wis¬≠sen¬≠schaft¬≠li¬≠cher Sicht so klas¬≠se ist: Der Inhalt der Aus¬≠sa¬≠ge ‚ÄěDas will ich so nicht haben.‚Äú l√§sst sich mit einer Sil¬≠be zusam¬≠men¬≠fas¬≠sen: ‚ÄěN√∂!‚Äú oder ‚ÄěNein!‚Äú. So ein kur¬≠zes ‚ÄěNein!‚Äú [‚Ķ]