GRENZEN Annehmen

HEU¬≠TE WEISS ICH MEI¬≠NE HER¬≠KUNFT ZU SCH√ĄTZEN.

Agnes Streber, Dipl. Oecotrophologin, Systemische Familientherapeutin, Vorstand von KinderLeicht e.V.

Ich bin auf einem Bau¬≠ern¬≠hof gro√ü¬≠ge¬≠wor¬≠den, habe als ein¬≠zi¬≠ges von f√ľnf Kin¬≠dern stu¬≠diert und die b√§u¬≠er¬≠li¬≠che Welt mei¬≠ner Kind¬≠heit ver¬≠las¬≠sen.  Das Leben bis zu mei¬≠nem f√ľnf¬≠zehn¬≠ten Lebens¬≠jahr habe ich als sehr rhyth¬≠mi¬≠siert und begrenzt erlebt. Die Arbeit und der Hof stan¬≠den immer im Vor¬≠der¬≠grund. Alle vier Jah¬≠re sind wir zur Land¬≠wirt¬≠schafts¬≠aus¬≠stel¬≠lung nach M√ľn¬≠chen gefahren ‚Äď [‚Ķ]

DIE KANN DOCH AUCH MAL BALD STERBEN!

Bettina Maier*, 32 Jahre, Intensiv­kranken­schwester, 2 Kinder

Durch mei¬≠ne Arbeit auf der Inten¬≠siv¬≠sta¬≠ti¬≠on habe ich eine sehr prag¬≠ma¬≠ti¬≠sche Sicht auf den Tod: Wenn es aus ist, ist es aus. Zu Hau¬≠se erz√§h¬≠le ich mei¬≠ner Fami¬≠lie nat√ľr¬≠lich von mei¬≠ner Arbeit ‚Äď auch davon, dass eini¬≠ge mei¬≠ner Pati¬≠en¬≠ten ster¬≠ben ‚Äď ent¬≠we¬≠der weil sie ein¬≠fach schon sehr alt oder unheil¬≠bar krank sind. Nat√ľr¬≠lich ver¬≠scho¬≠ne ich [‚Ķ]